Freitag, 4. September 2009

The Walrus was Paul

Ain't it cools Hercules hat 2x01 "Vows" gesehen, und liebt es heiß:

TV critics got their DOLLHOUSE 2.1 screeners today (wrapped in a lovely burgundy t-shirt and a note from Joss Whedon).

Titled “Vow,” the episode is superb: funny, suspenseful, sexy and willing to kick around more than a few Very Big Ideas. Combined with the series’ terrific “lost” episode (“Epitaph One”), “Vow” roughly triples my investment in this series’ fate. Which is to say, its eventual cancellation will be three times harder to bear now than the day before I saw “Epitaph One.”


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Donnerstag, 3. September 2009

Review 1x13 „Epitaph One“

„It’s actually weirder.”

Oh, als ob nicht unser lieber Topher beim ersten Anblick dieses Hauses, dieser Serie, dieser Folge am besten zusammenfasst, was wir uns alle von Anfang an dachten. Egal, wie sehr „Epitaph One“ gehypt wurde, die Folge wird ihrem Hype gerecht, weil sie der Hype ist. Das hat unmittelbar damit zu tun, dass E1 eben keine Story im Dollhouse-Universum ist, sie ist die Story des Dollhouse-Universums. E1 ist die Show, nicht Teil der Show.

Das wird unter anderem durch die vielen Meta-Ebenen bewerkstelligt, die Amok laufen wie in der Eröffnung von Serenity (nur kompakter). E1 rahmt die Story der Serie in zweifacher Hinsicht: Erstes erzählt es uns, was in der Serie passiert im Rahmen der Flashbacks, und zweitens rahmt es buchstäblich Staffel 1 ein, indem es uns Flashbacks von davor (vermutlich Adelles Pitch, Tophers Einstellung) und danach (der Rest) bringt. E1 evaluiert dabei die Serie mehr wie eine Rezension, ein Fan-Kommentar, als ein Epilog: Es bewertet die Ereignisse mit dem narrativen Kniff der Apokalpyse.

Dies, meine Damen und Herren, ist konsequentes Storytelling. E1 enthebelt z.B. jeglichen Spoiler-Begriff, denn es ist a) zur Gänze ein einziger riesiger Spoiler der 10. Dollhouse-Staffel, und b) selbst völlig unspoilbar, denn nichts, was du jemanden, der E1 noch nicht gesehen hast, davon erzählen könntest, könnte jemals auch nur ansatzweise als real angenommen werden. Because it’s actually weirder, wenn’s man dann sieht.

Für mich ist E1 dabei aber auch der beste von 8 Piloten, die diese Serie mittlerweile hat. Es ist die präziseste Einführung von allen Konzepten, mit denen die Serie spielt. Sie sagt konstant: „Worum es bei Topher geht, ist die Zerstörung der Welt.“ oder „Worum es bei Dominic geht, ist Recht zu haben.“ oder Zeilen wie „more believable hookers“ (etwas, was Fox als Sender nie durchgehen hätte lassen). In dem Sinne ist sie sowohl als Teil von Staffel 1, als auch als Abschluss der gesamten Serie (beim Schreiben wurde sie ja für beide Möglichkeiten konzipiert) perfekt platziert.

Printy the Imprint Chair

Diese Explizierung findet sich auch beim Stuhl wieder. E1 macht nicht nur den billigen Punkt deutlich, dass Fernsehen Imprinting ist und dass Medien programmieren (indem es die Narration dieser Flashbacks/Jetztzeit-Geschichten als kleine Folgen im Stuhl darstellt). Der Stuhl mag zwar das zentrale narrative Device der Folge sein, aber als Iris die Waffe zückt, passiert dieser wirklich versteckte klein Twist, den ich erst beim Schauen mit DVD-Kommentar bemerkte: Der Stuhl wird sogar in E1 in letzter Instanz zur Waffe. Sogar, wenn er schon mit Topher’s Hilfe buchstäblich allen Schaden der Welt angerichtet hat, wird er dennoch nochmal zur Waffe. Was mich daran erinnert, das bei dem (schon länger vor dem E1-leak im Netz kursierenden) Teaser diese Plane vom Stuhl schwebt, und ich erst als ich irgendwo las „Whiskey pulled it“ begriffen habe, dass ich seit jeher davon ausgegangen bin, dass der fucking Wind die Plane bewegt hat. Dass Printy einfach als metaphysisches Horror-Element eingeführt ist. Fragt mich nicht woher Wind ins Dollhouse kommt. I obviously have no clue.

Dass dies aber die Rezeption war, die ich der Folge andrehen wollte, ist nicht uninteressant. Der Gamble, den Joss und Co. nämlich eingegangen sind, ist genau aus dem Grund so gravierend: Wäre Dollhouse abgesetzt worden, wäre E1 das metaphysische Statement einer letzten Antwort, einer großen Geste gewesen, „the episode to end all episodes“ wie Olivia Williams mal sagte. Ein vorgezogenes „Chosen“, das Gefahr läuft, nicht genug Material zum subvertieren zu haben. In fact, wo „Chosen“ sich darum drehte etliche verdammt dicht gespannte Knoten aufzulösen, indem es Gesetze umwarf die sieben Jahre Seriengeschichte in den Beinen hatten, hatte E1 diesen Luxus nie. Es operiert so nur als ein auf geilerem Level angesiedeltes „Prophecy Girl“. Aber dadurch, dass Staffel 2 tatsächlich stattfindet, geht der Deal auf, da der Twist gar nicht mehr Twist sein kann. Klar, werden wir im Laufe der Zeit manche der Flashbacks in Frage gestellt bekommen (es sind ja nur Erinnerungen), und so neue Erkenntnisse über die Struktur des Universums erlangen, aber der große metaphysische Punkt ist völlig ausgehebelt dadurch, dass er eben nicht der letzte ist. Insofern ist E1 eine völlig agnostische Position, die auch klar macht, wie agnostisch die Serie selbst ist.

Dabei ist das Wort, das ich eigentlich hier suche, nicht „agnostisch“ sondern „anti-psychologisch“. Wie kaum eine (Whedon-)Serie davor, ist Dollhouse nämlich kein Schützenfest an Motivation und Kontinuismus. Joss ist hier mehr als je zuvor der frühe Haneke mit einer dokumentarischen Uninvolviertheit (die „Man on the Street“-Interviews), die besonders explizit in einem Charakter wie Topher zu Tage tritt. Topher tötet die Welt wie Benny das Mädchen in Bennys Video nur um zu sehen „wie’s ist“. Sogar als es passiert ist, muss er sich mittels Trigger-Wörtern überhaupt daran erinnern, dass er das war (und boy wird diese Szene schauspieltechnisch auf ewig in meinen Favorites sein). Seine Psychologie ist völlig ausgehebelt durch den Gedanken, dass es „actually weirder“ ist, was gut und gerne Joss‘ eigener Kommentar im writers room gewesen sein könnte, als die Serie, „Man on the Street“, „A Spy in the House of Love“, „Omega“ oder E1 eingeführt wurden. Nichts hiervon ist erklärbar, es ist nur erzählbar. (Inwiefern dieser Gedanke [wieder, zum hundertsten Mal] die frühen Folgen von Staffel 1 rehabilitiert und neu kontextualisiert verschiebe ich mal auf ein ander Mal.)

Dabei verlernt Joss aber, werden manche einwenden, seine zentrale Stärke: Charakterentwicklung. Wie kaum ein anderer Vorwurf zog sich durch das Fandom die konstante Klage, Dollhouse fehlt dieser typische Joss-Kniff der emotionalen WTF-Momente, und die Leute jubelten am lautesten, wenn er genau das versucht hat zu bringen. Das war der alten Whedon, den jeder liebte und schätze. Der neue Whedon setzt diese dramaturgischen Kniffs aber sparsam ein, und hat sich vor allem ein Universum gebaut, wo die Kniffs selbst strukturelles Thema sind. Echo subvertiert z.B. zweimal die Opfer-Rolle in „The Target“, einmal als Buffy, als sie das Blatt gegen Richard wendet. Und einmal als Active, die den Meta-Imprint, der das ganze Engagement (und alle anderen) umklammert, hinterfragt. Genauso ist in „Man on the Street“ das Fandom hellauf begeistert vom Corrupted Imprint und von Mellie-The-Killer-Active als „This Universe is trickier than you thought!“-Momenten, während nebenbei Paul, der einzige good guy zur Audience-Anbindung, feststellt, dass dieses „It’s actually weirder.“ weh tut wie Hölle.

Joss verlernt das alles aber absichtlich. Er will, dass die Leute back-offen. In diesem Sinne ist E1 auch die explizite Formulierung eines anti-psychologischen Prinzips, das besagt: Wer Joss ist und was er macht, entzieht sich deinem Zugriff mittels Geschichte, Motivation und Erfahrung. Nicht alle Zeilen von Buffy auswendig zu können, wird dir diese Serie erklären. Sogar der Schock, dass Whedon als Feminist eine derart unfeministische Serie machen kann (eine lang und breit, manchmal toll, oft bescheuert geführte Diskussion), rührt von diesem Problem, dass Joss die Leute erschrecken will, wo alle Unterhaltung erwartet haben. Von den „Wo bleibt der Humor?!“-Beschwerden gar zu schweigen. E1 macht dieses Grauen ja so wunderschön in der ersten Szene deutlich, wo wir komplett auf den „Lalalala“-Vorspann verzichten, und einfach eine dröhnende E-Gitarre unter die Apokalypse legen, während die Folge selbst gebirthmarked wird als die Serie Dollhouse.

E1 entzieht sich übrigens auch einem anderen metaphysischen Statement, indem es den „Block“ zwar quer über den Begriff von Carolines Seele legt, die eigentlich kausalistische Wurzellegung aber eine komplett andere ist: Als Caroline Claire darum bittet, sie zu speichern, und zwar diesmal fest. Dass der Begriff von „sicher“ in dieser Zukunft nicht verbunden ist mit dem Kern der Seele oder einem anderen psychologischen Krimskrams, sondern mit der banalen Vorstellung einer einfach nur älteren Technologie, der der Festplatten, ist der crucial point der Folge. Die ontologische Sicherheit ist nicht in Carolines Existenz veranlagt (sie selbst weiß am Ende gar nicht, ob sie lebt), sie ist in den Festplatten, der Stufe vor dem wireless-fuckup. Technologie ist (als iterierbare Unendlichkeit kodiert) der einzige sichere Boden, auf dem sich die Menschen bewegen. Und sogar wie wir die nötige Technologie finden, ist mittels des Stuhls bewerkstelligt, als Brotkrumen-Spur. Printy ist nicht nur die Show als narrative Struktur, Printy ist auch die Show als Show, nämlich als in unser Leben als (TV-, DVD-, torrent-)Technologie tretende Brotkrumen-Spur, die uns zu neuen Safe Havens führt (Safe Havens, die Mythen sind; und wenn sie keine Mythen sind, weit weg sind; und selbst wenn du mal ankommst, bist du nicht du und in der Pubertät und nicht sicher, ob du lebst). Deswegen ist es umso prägnanter (!! für alle, die jemals die fanmade deutschen Untertitel gesehen haben !!), dass das Birthmark auch eine Form von Rückgriff auf eine ältere, sicherere (aber eben wie im Fallle Iris und Mr. Miller doch auch nicht essentialistisch-ontische) Technologie ist, die böses Printy-Tech spiegelt, aber gut sein soll, da es das soziale Element des Beobachters einfordert (man kann sich nicht selbst auf den Rücken schauen). E1 sagt selbes über sich selbst aus, weil es während der Apokalypse gebirthmarked wird: Die Apokalpyse ist der narrative Rückgriff auf eine bekannte, ältere Technologie (ein narratives Klischee), die aber ein soziales Element einfordert (Mags bzw. Felicias Tränen), um uns halbwegs bei Verstand und beieinander zu halten (enttäuschte Whedon-Fans, die plötzlich die Serie „verstehen“).

Das narrative Klischee der Apokalypse ist natürlich aus transhumanistischer Perspektive interessant und deutlich mehr Terminator, Matrix und Blade Runner (und Whedons eigene Fetischisierung all dessen noch zu Buffy-Zeiten) als alle diese Universen zusammen. Dass der Kampf gegen Tech sich gerade im Lichte einer Apokalypse abhält, erinnert uns an Pauls Kommentar in „Echo“ und „Stage Fright“, dass Printy nichts weiter als die Atombombe ist. Der in Terminator kodierte nukleare dritte Weltkrieg ist nämlich nur eine konsequente Weiterführung des Kalten Krieges mit den zur Verfügung stehenden narrativen Mitteln (Skynet nutzt, was die Menschheit hat). Dass aber tatsächlich Weltkrieg Nr. 2 die Atombombe gegen Nazis kodierte, wird in E1 gravierend rekontextualisiert, wenn das Dollhouse selbst zum KZ wird. Scary showers und Vergasung (Katja offenbarte mir diesen Subtext erst nachdem ich E1 schon drei oder viermal gesehen habe, kudos) sind nicht nur die Horror-Ebene des Vergleichs (Actives als ultimative Unterklasse; ein paranoides „They’re everywhere. Dolls.“ in „Man on the Street“), sie implizieren auch, dass die Technologie, die das Übel besiegen wird, im Übel selbst schon sitzt. (Vgl. „Omega“, wo Alpha die Technologie, die die Unterklasse unterdrückt, zum Erstellen einer Überrasse „with a little German thrown in“ nutzen will.) Als Cyborg ist der Mensch voller Andockstellen, Ports, Rezeptoren und Schnittstellen (immer noch ein klasse Joke im Dollhouse-Kontext) für technologische Verformung, Weiterentwicklung und Rezeption. Printy (und die Serie selbst) sind nicht nur das falsche Leben, sie sind sogar das falsche Leben im falschen. Joss scheint zu sagen, dass das alles ist, was uns bleibt.

Ah, soviel also zur hoffnungsvollen, humanistisch-essentialistischen Motivation, die so viele Leute im Echo/Caroline-Mythos suchen.

Das Überwinden des menschlichen Daseins findet sich aber auch in der ständigen Frage von Leben und Tod wieder. Wie in „Gray Hour“, „Haunted und „Omega“ ist das Dollhouse ein Ort des Todes und ein Ort der Geburt. Expliziert wird diese Verbindung in Iris, die sowohl die Serien-Killerin als auch die new-born, auf eine Pubertät ausblickende Caroline ist. Dass eben dieser Schritt, der in all diesen Folgen zuvor, aber besonders in „Haunted“ angedeutet wurde, der essentielle sein wird im Untergang der Menschheit, das ist der Grund warum die Ambrose-Szene so ergreifend ist. Nicht nur weil Adelle ironischerweise für die Seele jener verdammten Puppe kämpft, die sie selbst zehnmal als Sex-Spielzeug und emotionale Projektionsfläche verwendet hat, indem sie mit eben besagter Puppe spricht. Nicht nur weil da ihre Entscheidung, nicht mitmachen zu wollen, angelegt wird. Nicht nur weil Topher anfängt zu realisieren, dass „he practically built it“. Besonders schön hier finde ich, dass ich im Review zu „Haunted“ schon vermutet habe, dass Paul als der externe Beweis für die gesellschaftliche Relevanz und Leistung des Dollhouses dargestellt wird (ein Active in his own right, der im Laufe der Staffel so weit imprinted wird, dass er selbst Teil des Systems wird). In E1 ist die Welt, ihr Chaos auch Pauls geistiger Zustand in Staffel 1. Während Caroline an die Zukunft, die Rettung, Safe Haven und Brotkrumen denkt, ist das einzige, was wir von Paul hören: „Once we hit the ground there’s no time to cry about how different it is up there. It’s different.“ Er und nur er wird’s wissen. (Wie unglaublich bezaubernd, dass wir ihn auch kurz mit Ex-Lubov Victor plaudern sehen.)

Dabei ist E1 natürlich nur eine Art Eskalation von „Haunted“, indem sie sagen: Was, wenn es irgendwann nicht mehr nur darum geht, narrative Momente wie Morde, Begräbnisse und Gerechtigkeit zu erlangen? Was wenn es irgendwann nur darum geht, es zu tun, weil man kann, um zu sehen „wie’s ist“, dieser „epic arc of human history“? Die paar Antworten, die wir haben (It’s different. And it’s actually weirder.), sind nicht einmal der Ansatz einer wirklichen Antwort. Die Folge, die uns als „alles erklärt“, die klar macht, „wohin das alles hinausläuft“ und die wohl auch Fox überzeugt hat, dass Joss eine „klare Vision“ für die Serie hat, ist viel fragiler als sie wirkt. In dem Sinne, dass Dollhouse auch meine Rezeption von Serien maßgeblich verändert hat (in dem Sinne, dass derartige Fragilität sowohl der Punkt sein kann, als auch für uninteressante Kritik sorgt), ist E1 auch für mich die „beste“ Folge, einfach nur aus dem banalen Grund, weil sie alle Folgen ist.

Ich tippe übrigens auf Whiskey-stirbt-nicht-räumt-auf-und-macht-den-Zyklus-immer-wieder-durch. Irgendwoher muss sie ja wissen, wie Safe Haven heißt (Caroline auf hard-copy weiß es nicht). Ich tippe auf großes Boyd/Claire-Shipping (Blaire? Cloyd?) in Zukunft. Ich tippe auf mehr als einen Felicia-Flashforward in Season 2. Ich tippe auf einen Paul, der Engagements der coolen Natur (Borodin erlegen) schnell als moralischen Safe Haven entdecken wird, und die bösen dadurch auch schluckt. Ich tippe auf viel Vierra (mit einem möglichen, epischen Backlasch via Addictor). Ich tippe auf ein Aufschimmern des Boyd-Echo-Bonds. Ich tippe auf eine heftige Topher-Claire-Konfrontation. Ich tippe auf „Epitaph Two“.

I am so ready.

Harry und Dichen sprechen über Season 2

Harry Lennix und Dichen Lachman erzählen hier sehr freizügig über die Entwicklungen von Boyd und Sierra am Anfang von Season 2. Spoilers, logisch.

Now that Fox is letting Joss Whedon tell a continuing story with Dollhouse, the season-two premiere will pick up where the season finale left off. No more stand-alone episodes. The continuation follows episode 12, "Omega," not the DVD exclusive episode 13, "Epitaph One," said actor Harry Lennix, who plays Boyd Langdon on the show.

"I can tell you that it both is directly sequential to 'Omega' and also references in rather vague ways what happens in 'Epitaph One,'" Lennix said in an exclusive interview on Aug. 6 in Pasadena, Calif., as part of the Television Critics Association fall press tour. "It's in between."


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Donnerstag, 27. August 2009

Okay, mal ein Überblick über die Gaststars

Hier mal also eine Zussamenfassung all der schönen Casting-News über die ersten paar Folgen von Staffel 2, inklusive kleiner Charakterbeschreibungen, von daher also Spoilergefahr für alle, die völlig ahnungslos in die Staffel gehen wollen:
  • Summer Glau als Bennet, "a Dollhouse employee who shares a past with Echo". (Mindestens zwei Folgen ab 2x05 "The Public Eye", weitere möglich.)
  • Alexis Denisof als Daniel Perrin, "a U.S. senator leading a witch hunt to track down the underground organization". (Mindestens 4 Folgen, die erste davon in 2x01 "Vows".)
  • Jamie Bamber als Martin Klar, "Echo's new husband" in 2x01 "Vows". Klar ist zu einem Waffenschmuggelring verbunden, ein Fall den Ballard in seiner FBI-Zeit nicht knacken konnte.
  • Michael Hogan als Bradley Karrens, ein Dollhouse-Klient "hoping to stop a psychotic family member's killing spree" in 2x02 "Belle Chose".
  • Keith Carradine als Matthew Harding, "a nemesis of Dollhouse leader Adelle DeWitt". (Mindestens für zwei Folgen ab 2x04 "Belonging".)

Endlich: Summer Glau offiziell als Gaststar bestätigt

Dollverse hat's zuerst herausposaunt: Ab Folge 2x05 wird Summer Glau in Dollhouse mitspielen, für zwei Folgenmindestens. Hit Fix hat dazu sogar noch ein wenig mehr Details, die aber schon leicht ins Spoilerterritorium gehen.

Mittwoch, 26. August 2009

"It's different, it's racier and it's deeper."

Hier drüben sprechen Eliza und Tahmoh leicht spoilend über die Anfänge von Season 2, und es klingt (grad wenn sie ein paar Plotpoints preisgeben) unheimlich spannend.

Eine gute, zusammenfassende Info über alles, was wir von den ersten zwei Folgen erwarten können, macht - wie erwartet - Maureen Ryan. Neben den Promobildern für "Vows" und der Episoden-Beschreibung dafür, und neben den BSG-Gaststars, erwähnt sie auch erstmals die Episodenbeschreibung von 2x02 "Belle Chose". Yumma.

Und Patton Oswalt? Genius, man.

Ein großartig ausführliches Interview mit unserem Mr. Joel Mynor, wo er auf Seite 2 auch über seine Rolle in "Man on the Street" redet:

AVC: You appeared on what many consider to be a pivotal episode of Dollhouse. Can you talk about that experience? Could you sense how important that episode was in the grand scheme of the show?

PO: I couldn’t sense how important it was in the grand scheme, because I hadn’t seen the other episodes. I could sense that the episode itself was so important, just because [creator Joss Whedon] took sort of this clichéd trope—this chubby, unattractive dude hiring a young hottie to do his bidding—and then he reveals this whole other level to the guy. And what I love is, you don’t walk away from it and go, “Oh, now I feel bad for him.” He’s still an awful guy, and kind of sleazy. But the fact that he has reasons for his horribleness? It reminded me of John Candy’s character in Planes, Trains And Automobiles. At the end of the movie, he’s still fat and obnoxious, but you sort of realize why, and you thought he was just an easy checkmark, like “Oh, that’s what that guy is.” Oh no, he’s this whole other thing, where there’s a reason behind it. So the fact that that much was getting put into it, and I could just tell that they were starting to fuck with the mythology… I could sense it was really something special.


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Update

Es tut sich wieder was:
  • E! Online sprach mit dem Cast über Season 2 und hat ein paar herrliche Leckermacher anzubieten. Mikro-spoiler auf dem Niveau von Mr. Kranz' "Sexually dark stuff…murder…sex and murder." Jahaaaa.
  • gossi hat auch einen wirklich wahnsnnig schönen Spoiler, den ich aber sicherheitshalber markier, weil potentiell schon eher arg (Feed-LeserInnen, stop reading now): "Season one was about introducing the characters and the technology. Season two seems more 'hey, what crazy shit can we do with this technology?'. And I don't just mean the writers asking that - there's one episode where Paul imprints somebody as a serial killer, for example."
  • Cold Open hat ein nettes Stück über Internpraterie und TV Serien, das Dollhouse als zentrales Beispiel für verständliche Fan-Frustration mit dem internationalen Umgang mit Serien hernimmt.
  • Und die Promobildchen für 2x01 "Vows" sind endlich offiziell da.

Dienstag, 25. August 2009

Dollhouse: Arc - Metastory - Mythologie

Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass Leute, die gerne von sich behaupten "Qualitätssereien" zu schauen, die immer wieder betonen, wie wichtig es ist, dass die Serie "mehr als die Summe der einzelnen Folgen" sein soll, die immer wieder darauf hinweisen, dass stand-alones die Untergang der menschlichen Denkfähigkeit, Aufklärung und Erleuchtung seien, etwas überheblich mit ihrer persönlich Art Serie zu konsumieren umgehen, aber bitte. Dollhouse, bah, wo sollte das denn bitte hin. Von allen Qualitätsserien die am meisten prozedurale, von von allen prozeduralen die epischste.

Hier drüben nun eine wirklich gute Analyse über die Fan-Rezeption dieser ersten Staffel, die sehr wohl beachtet, welches Fandom da sich vor den Kopf gestoßen gefühlt hat: Eben das "Arc!"-rufende, verwöhnte Whedon-Bratzetum. ein super Vergleich ist z.B.:

But the fans are saying, "We were promised that this was about Echo regaining her memories and personality! We were promised that this was about an FBI agent trying to crack open the secrets of the Dollhouse! We were promised Alpha, dangit!" And those stories are designed to simmer under the surface slowly over the course of the run of the entire series, not boil over in the first six weeks. (Just imagine if someone told you that Season Two of 'Buffy the Vampire Slayer' was "about" Angel going bad and Buffy having to fight him. You'd be absolutely out of your mind with boredom by Episode Eleven. "...the heck? Ted Ritter as a killer robot? Boy, talk about your lame Monster of the Week series!")

Dabei wird aber nicht verschwiegen, dass das Marketing natürlich auch eine Rolle spielt beim Erschaffen von Fan-Erwartungen. Aber ehrlich gesagt wussten ja weder Studio, noch Sender noch Produzenten anfangs, was diese Serie eigentlich sein soll, somit ist der "Marketing hat's versaut!"-Vorwurf auch nur so weit zu tragen, wie man den nächsten Stein werfen kann.

Unter'm Strich bleibt Dollhouse also irgendwie ein viel zu eigenes Biest, dessen Rezeption ohne Whedon-Vorerwartung wir wohl nie erfahren werden. Aber hoffentlich hören die Leute auf Lost darin zu suchen.

Update

Lala:
  • Lacher der Wocher: Fox8, die ursprünglich "Epitaph One" in Australien nicht ausstrahlen wollten, um die DVD-Umsätze nicht zu schädigen, wollen sie nun doch zeigen. Nur unter nem anderen Titel. Ladies and gentlemen... welcome to.... "The Future Project"! Ernsthaft.
  • (Natürlich etwas spoilende) Details zu Keith Carradine's Rolle ab 2x04 "Belonging" gibt's hier.
  • Und Dollhouse ist bei den 2009 Portal Awards nicht leer ausgegangen. Alany Tudyk war halt der beste Gaststar letzte Season. Punkt.

Montag, 24. August 2009

Joss' Rede bei der Verleihung des 2009 Outstanding Lifetime Achievement Award in Cultural Humanism

Ist sicher seine beste seit der "Equality Now"-Rede damals, und beinhaltet diesmal folgendes Gold-Zitat:

Faith in God means believing absolutely in something with no proof whatsoever. Faith in humanity means believing absolutely in something with a huge amount of proof to the contrary. We are the true believers.

Großartigst. Im Q&A danach werde etliche tolle Fragen gestellt und toll beantwortet, und auch Dollhouse kommt zu Wort. Da das ganze im April (also mitten während Staffel 1 lief) stattfand, geht's natürlich nicht sonderlich ins Detail, aber Joss hat da glaube ich mit die härtesten Worte für die ersten paar Folgen ausgesprochen (für die er sich später bei Tim Minear auch entschuldigt hat, und die ich unnötig/übertrieben hart formuliert fand):

I feel that there are episodes of Dollhouse that don't really say anything, and I'm ashamed of that.

Aber das nur für die Geschichtsbücher. Die Zukunft sieht rosig aus, und Staffel 2 kommt immer näher.

Sonntag, 23. August 2009

Keith Carradine

Ausiello berichtet, dass Keith Carradine (Lundy in Dexter; Bruder von David) in Staffel 2 für 2 Folgen auftauchen wird. (Link spoilert minimal Dexter Staffel 4). Maurissa lässt uns wissen, dass er zumindest in der J-Mo-Folge 2x04 "Belonging" auftauchen wird. Seine Charakterbeschreibung gibt es hier.

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Dollhouse, Joss Whedons neue TV-Serie, darf nach einer tollen ersten Staffel nochmal ran. Ich blogge darüber.

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Hey there! This an Austrian fanblog celebrating the new Joss Whedon TV show Dollhouse. Yeah, German language, I know: What did I think of? But if You look down below, there's plenty of yummy Dollhouse-info in English hidden behind the various links in the links section.

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