Dollhouse: Arc - Metastory - Mythologie
Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass Leute, die gerne von sich behaupten "Qualitätssereien" zu schauen, die immer wieder betonen, wie wichtig es ist, dass die Serie "mehr als die Summe der einzelnen Folgen" sein soll, die immer wieder darauf hinweisen, dass stand-alones die Untergang der menschlichen Denkfähigkeit, Aufklärung und Erleuchtung seien, etwas überheblich mit ihrer persönlich Art Serie zu konsumieren umgehen, aber bitte. Dollhouse, bah, wo sollte das denn bitte hin. Von allen Qualitätsserien die am meisten prozedurale, von von allen prozeduralen die epischste.
Hier drüben nun eine wirklich gute Analyse über die Fan-Rezeption dieser ersten Staffel, die sehr wohl beachtet, welches Fandom da sich vor den Kopf gestoßen gefühlt hat: Eben das "Arc!"-rufende, verwöhnte Whedon-Bratzetum. ein super Vergleich ist z.B.:
But the fans are saying, "We were promised that this was about Echo regaining her memories and personality! We were promised that this was about an FBI agent trying to crack open the secrets of the Dollhouse! We were promised Alpha, dangit!" And those stories are designed to simmer under the surface slowly over the course of the run of the entire series, not boil over in the first six weeks. (Just imagine if someone told you that Season Two of 'Buffy the Vampire Slayer' was "about" Angel going bad and Buffy having to fight him. You'd be absolutely out of your mind with boredom by Episode Eleven. "...the heck? Ted Ritter as a killer robot? Boy, talk about your lame Monster of the Week series!")
Dabei wird aber nicht verschwiegen, dass das Marketing natürlich auch eine Rolle spielt beim Erschaffen von Fan-Erwartungen. Aber ehrlich gesagt wussten ja weder Studio, noch Sender noch Produzenten anfangs, was diese Serie eigentlich sein soll, somit ist der "Marketing hat's versaut!"-Vorwurf auch nur so weit zu tragen, wie man den nächsten Stein werfen kann.
Unter'm Strich bleibt Dollhouse also irgendwie ein viel zu eigenes Biest, dessen Rezeption ohne Whedon-Vorerwartung wir wohl nie erfahren werden. Aber hoffentlich hören die Leute auf Lost darin zu suchen.
Hier drüben nun eine wirklich gute Analyse über die Fan-Rezeption dieser ersten Staffel, die sehr wohl beachtet, welches Fandom da sich vor den Kopf gestoßen gefühlt hat: Eben das "Arc!"-rufende, verwöhnte Whedon-Bratzetum. ein super Vergleich ist z.B.:
But the fans are saying, "We were promised that this was about Echo regaining her memories and personality! We were promised that this was about an FBI agent trying to crack open the secrets of the Dollhouse! We were promised Alpha, dangit!" And those stories are designed to simmer under the surface slowly over the course of the run of the entire series, not boil over in the first six weeks. (Just imagine if someone told you that Season Two of 'Buffy the Vampire Slayer' was "about" Angel going bad and Buffy having to fight him. You'd be absolutely out of your mind with boredom by Episode Eleven. "...the heck? Ted Ritter as a killer robot? Boy, talk about your lame Monster of the Week series!")
Dabei wird aber nicht verschwiegen, dass das Marketing natürlich auch eine Rolle spielt beim Erschaffen von Fan-Erwartungen. Aber ehrlich gesagt wussten ja weder Studio, noch Sender noch Produzenten anfangs, was diese Serie eigentlich sein soll, somit ist der "Marketing hat's versaut!"-Vorwurf auch nur so weit zu tragen, wie man den nächsten Stein werfen kann.
Unter'm Strich bleibt Dollhouse also irgendwie ein viel zu eigenes Biest, dessen Rezeption ohne Whedon-Vorerwartung wir wohl nie erfahren werden. Aber hoffentlich hören die Leute auf Lost darin zu suchen.
wiesengrund - 25. August, 19:25
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